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Urheber der Grafik: Thomas Schlorke

Schulsozialarbeit erhalten und ausbauen - für starke Schulen in Sachsen

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Schulen stehen heute vor immer größeren Herausforderungen: psychische Belastungen nehmen zu, soziale Ungleichheiten wirken sich stärker auf den Bildungsweg aus, und nicht jede Schwierigkeit kann im Unterricht oder durch Lehrkräfte allein aufgefangen werden. Schulsozialarbeit ist ein verlässlicher Ansprechpartner, stärkt Vertrauen, schützt vor Eskalation und hilft dabei, dass Schule ein Ort des Lernens, der Sicherheit und der Teilhabe bleibt.
Der LandesSchülerRat Sachsen fordert den dauerhaften Erhalt und den flächendeckenden Ausbau von Schulsozialarbeit an allen Schulen in Sachsen. Schulsozialarbeit ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil ganzheitlicher Bildung, weil sie Schüler:innen in belastenden Situationen unterstützt, Konflikte frühzeitig auffängt und Lehrkräfte im Schulalltag entlastet.
Damit Schulsozialarbeit das alles jedoch leisten kann, braucht es Sicherheit und Zuverlässigkeit an verschiedenen Stellen.

Unsere Forderungen daher:
• Schulsozialarbeit muss an allen – allgemeinbildenden und berufsbildenden - Schulen gesetzlich verankert werden, nicht nur an einzelnen Schularten.
• Der Bestand an Schulsozialarbeit darf nicht gekürzt werden; bestehende Stellen müssen dauerhaft gesichert werden.
• Der Ausbau muss planbar, verbindlich und langfristig finanziert werden, damit Kommunen und Träger verlässlich arbeiten können.
• Die Versorgung muss schrittweise so ausgebaut werden, dass jede Schule bedarfsgerechte Unterstützung erhält, auch an Grundschulen, Gymnasien und Förderschulen.
• Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen müssen zusätzlich gestärkt werden, damit Ungleichheiten nicht weiter wachsen.
• Der Freistaat Sachsen soll die Kommunen finanziell so unterstützen, dass Schulsozialarbeit nicht vom örtlichen Haushalt oder kurzfristigen Projektmitteln abhängt.

Warum das wichtig ist
Schulsozialarbeit hilft nicht nur einzelnen Schüler:innen, sondern der gesamten Schulgemeinschaft. Sie unterstützt bei persönlichen Problemen, Mobbing, Konflikten, familiären Belastungen und schulischen Krisen und trägt damit zu einem besseren Lernklima bei. Gerade weil Schule heute viel mehr Aufgaben bewältigen muss als früher, braucht sie zusätzliche Fachkräfte, die Beziehungsarbeit leisten und junge Menschen verlässlich begleiten.
Ohne Schulsozialarbeit werden Probleme oft erst sichtbar, wenn sie bereits groß geworden sind. Mit Schulsozialarbeit können Konflikte früh bearbeitet, Ausgrenzung reduziert und Bildungswege besser gesichert werden. Deshalb ist der Ausbau von Schulsozialarbeit eine Investition in Bildungsgerechtigkeit, Prävention und soziale Stabilität.

Unsere Botschaft
Keine Kürzungen bei der Schulsozialarbeit, sondern ein klares Bekenntnis zu Erhalt und Ausbau. Wer Bildung ernst nimmt, muss dafür sorgen, dass Schüler:innen an jeder Schule Zugang zu verlässlicher Unterstützung haben.
Schulsozialarbeit ist kein Luxus. Schulsozialarbeit ist notwendig.
Wir fordern den Sächsischen Landtag und die Staatsregierung auf, Schulsozialarbeit an allen Schulen in Sachsen dauerhaft zu sichern und bedarfsgerecht auszubauen.

Details

Veröffentlichungsdatum
12.05.2026
Petent/in
Lina Zeeh
Status
in Mitzeichnung
35
Tage
10 Mitzeichner, noch 2.490 bis
Quorum
Mitzeichnungen
Es haben insgesamt 10 Personen in dieser Petition mitgezeichnet und davon 8 Personen anonym.
  • 1. Melanie Störl, Hohenstein-Ernstthal
  • 2. Gerd Kirchhübel, Pulsnitz